Warum? Darum!
Die Idee des Jakobsweges schwirrte der Frau Blume schon seit mehreren Jahren im Kopf herum, schon lange bevor Hape dann mal weg war. Warum sie es nie tat?
Es kam irgendwie immer etwas dazwischen. Arbeit zum Beispiel. Feste Partnerschaften, Lebensumstände, die keine lange Abwesenheit duldeten. Als sie dann 2007 wirklich gehen wollte, tat Hape es kurz vor ihr, veröffentlichte sein Buch und somit begann der ich-will-es-Hape-nachmachen-und-in-1000er-Gruppen-laufen-gehen-Tourismus auf dem Jakobsweg. Deswegen wich die Frau Blume aus. Nach Thailand und war auch dort, in ihrer Hängematte vor dem Bambushüttchen, im Rauschen des Meeres und zwischen Kokusshake und No-Name-Vegetable, sehr glücklich mit dieser Entscheidung.
Dann geriet alles irgendwie in Vergessenheit.
Nie richtig, aber schon anständig.
Nach Thailand lernte die Frau Blume den Herrn Schwitters kennen, suchte sich eine neue Arbeit in einer neuen Stadt, hatte Anfangs- und Einstiegsschwierigkeiten und mit anderem zu tun, als 800 km weit zu laufen und sich Blasen an den Füßen zu holen.
Und wenn Menschen arbeiten, haben sie normalerweise keine Zeit für so lange Reisen.
Und dann passierte es. Die Frau Blume und der Herr Schwitters... na ja, es war ein romantischer Abend in Kerzenschein, draußen zirpten die Grillen, es rauschte die Elbe, ab und an fuhr eine Kutsche vorbei, das Orchester vor dem Schlafzimmerfenster spielte Pachelbels´Canon, die Frau Blume und der Herr Schwitters waren allein...
nein. Ganz so war es nicht.
Die Frau Blume und der Herr Schwitters lagen im Bett, es war ein regnerischer aber dennoch romantischer Abend, es gab kein Kerzenlicht, keine Kutschen (eher Autos), kein Orchester vor dem Schlafzimmerfenster (eher Autos) und die beiden waren auch nicht allein, nebenan lag eine gute Freundin der Frau Blume.
Dennoch. Die Frau Blume ist heute, fast vier Monate später, nicht mehr allein in Ihrem Körper. Das E-Baby wächst und gedeiht und ist der Grund dafür, warum die Frau Blume nicht mehr arbeiten, aber durchaus noch reisen darf.
Zeit für den Jakobsweg, dachte die Frau Blume. Und buchte, mit Einverständnis des Herrn Schwitters, versteht sich von selbst, eine fünfwöchige Reise nach Spanien.
Hier beginnt die Geschichte. Viel Spaß.
(WEITERE WORTE SIND IM MENÜ RECHTS ZU FINDEN)
Es kam irgendwie immer etwas dazwischen. Arbeit zum Beispiel. Feste Partnerschaften, Lebensumstände, die keine lange Abwesenheit duldeten. Als sie dann 2007 wirklich gehen wollte, tat Hape es kurz vor ihr, veröffentlichte sein Buch und somit begann der ich-will-es-Hape-nachmachen-und-in-1000er-Gruppen-laufen-gehen-Tourismus auf dem Jakobsweg. Deswegen wich die Frau Blume aus. Nach Thailand und war auch dort, in ihrer Hängematte vor dem Bambushüttchen, im Rauschen des Meeres und zwischen Kokusshake und No-Name-Vegetable, sehr glücklich mit dieser Entscheidung.
Dann geriet alles irgendwie in Vergessenheit.
Nie richtig, aber schon anständig.
Nach Thailand lernte die Frau Blume den Herrn Schwitters kennen, suchte sich eine neue Arbeit in einer neuen Stadt, hatte Anfangs- und Einstiegsschwierigkeiten und mit anderem zu tun, als 800 km weit zu laufen und sich Blasen an den Füßen zu holen.
Und wenn Menschen arbeiten, haben sie normalerweise keine Zeit für so lange Reisen.
Und dann passierte es. Die Frau Blume und der Herr Schwitters... na ja, es war ein romantischer Abend in Kerzenschein, draußen zirpten die Grillen, es rauschte die Elbe, ab und an fuhr eine Kutsche vorbei, das Orchester vor dem Schlafzimmerfenster spielte Pachelbels´Canon, die Frau Blume und der Herr Schwitters waren allein...
nein. Ganz so war es nicht.
Die Frau Blume und der Herr Schwitters lagen im Bett, es war ein regnerischer aber dennoch romantischer Abend, es gab kein Kerzenlicht, keine Kutschen (eher Autos), kein Orchester vor dem Schlafzimmerfenster (eher Autos) und die beiden waren auch nicht allein, nebenan lag eine gute Freundin der Frau Blume.
Dennoch. Die Frau Blume ist heute, fast vier Monate später, nicht mehr allein in Ihrem Körper. Das E-Baby wächst und gedeiht und ist der Grund dafür, warum die Frau Blume nicht mehr arbeiten, aber durchaus noch reisen darf.
Zeit für den Jakobsweg, dachte die Frau Blume. Und buchte, mit Einverständnis des Herrn Schwitters, versteht sich von selbst, eine fünfwöchige Reise nach Spanien.
Hier beginnt die Geschichte. Viel Spaß.
(WEITERE WORTE SIND IM MENÜ RECHTS ZU FINDEN)
Frau Blume - 1. Jul, 12:35

So wa(h)r und ist es!
Amen.
Achso! Nein! Halt! Eines wäre da doch noch: "Jakob" kommt als Vorname für Herrn Schwitterblume Junior nicht in die Tüte. Neinwohl! :-)